Erbsensuppe

Rezept

500 g gelbe Schälerbsen ca. 1 Stunde ohne Salz in Wasser köcheln lassen. 2 Scheiben Kasseler anbraten und zusammen mit einer Scheibe geräucherter Bauchspeck zu den Erbsen geben. Ungefähr eine halbe Stunde weiterköcheln lassen. 3 Möhren und 6 mittelgroße Kartoffeln schälen und würfeln, 1 Stange Porree in Scheiben schneiden, 1 große Zwiebel zerkleinern und alles zu den Erbsen und dem Fleisch geben und so lange kochen, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz (bissfest bis weich) erreicht hat. Zum Schluss den Eintopf mit Salz, Pfeffer, eventuell etwas Gemüsebrühe und Majoran abschmecken. Das Fleisch vor dem Servieren aus dem Topf nehmen, in Würfel schneiden und dann zurück in den Eintopf geben.

Die Erbsensuppe

Wenn’s draußen kalt und ungemütlich,
wenn’s schneit und regnet unermüdlich,
empfiehlt sich selbst für eine Gruppe
stets eine heiße Erbsensuppe.

Traut man tatsächlich dem Gerüchte,
so gab es unsre Hülsenfrüchte
bereits im frühen Altertum –
meist für ein armes Publikum.

Weil sie getrocknet eiweißreich sind,
kocht man die Erbsen, bis sie weich sind.
Erst dann gibt man das Salz hinein
und Suppenkräuter hinterdrein.

Hier sei empfohlen Thymian
und auch ein bisschen Majoran.
Kartoffeln heiligen den Zweck,
doch reich macht unsre Suppe Speck.

Auch Räucherwürstchen oder Zwiebeln
wird niemand wirklich uns verübeln.
So schmeckt die Suppe explizit.
Ich wünsche guten Appetit!

[© Ulrich Kusenberg]


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